Abendländische und asiatische Stern- Tierkreiszeichen

Abendländische und asiatische Stern- Tierkreiszeichen

 

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Abendländische Sternzeichen
 

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Asiatische Tierkreiszeichen

 

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Erläuterung zu den abendländischen Sternzeichen

 

Mit Tierkreiszeichen (auch Sternzeichen) werden zwölf künstlich geschaffene Himmelsabschnitte des Zodiaks (Tierkreis) bezeichnet, die ihren Namen von den auf der Ekliptik liegenden Sternbildern, den Tierkreissternbildern erhielten, jedoch als eine davon unabhängige Kreisteilung anzusehen sind.

Aufgrund der Präzession haben sich die Sternbilder von der Erde aus gesehen bis zum Jahr 2009 gegenüber ihrer ursprünglichen Datierung um etwa einen Monat verschoben. Im in der Antike modifizierten Tierkreis erreichte die Sonne ursprünglich zum Frühlingsbeginn das Zeichen des Widders, weshalb das Frühjahrsäquinoktium in Verbindung mit der Sonne auch als Widderpunkt bezeichnet wird, obwohl in der heutigen Zeit die Sonne erst am 18./19. April in das Sternbild des Widders eintritt.

Im Allgemeinen werden die Tierkreiszeichen als zwölf gleich lange, 30° umfassende Abschnitte des Zodiaks angesetzt, es finden sich aber auch Systeme mit variablen Längen, die in den letzten Jahrhunderten entworfen wurden, um die Drift des Widderpunkts auszugleichen. Der griechische Astronom Geminos berichtete im ersten Jahrhundert v. Chr. zudem, dass jedes Tierkreiszeichen in jeweils dreißig Einzelabschnitte gegliedert ist.

Das Konzept geht auf eine in der altägyptischen Spätzeit (etwa 664–332 v. Chr.) erfolgte Verschmelzung der babylonischen und altägyptischen Sternbilder zurück, die bereits im dritten Jahrtausend v. Chr. in der altägyptischen, babylonischen und sumerischen Astronomie mythologisch in Gebrauch waren.

Horoskopähnliche Systeme fanden spätestens ab dem zweiten Jahrtausend v. Chr. im Alten Ägypten als Tagewählkalender Berücksichtigung, nach gleichem Prinzip auch in Mesopotamien.

Etwa im zweiten Jahrhundert v. Chr. sind auch im antiken Griechenland Übernahmen dieses Systems nachweisbar, wobei im ersten Jahrhundert v. Chr. der altägyptische Tierkreis von Dendera als Weiterentwicklung entstand. Der griechische Historiograph, Geograph und Völkerkundler Herodot beschrieb Mitte des fünften Jahrhunderts v. Chr. die mit den Sternbildern im Zusammenhang stehenden horoskopähnlichen Charaktereigenschaften:


„Ferner ist von den Ägyptern auch zuerst festgestellt worden, welcher Monat und Tag den einzelnen Göttern heilig ist und welche Schicksale, welches Ende und welchen Charakter die an diesem oder jenem Tage Geborenen haben werden. Griechische Dichter haben diese Dinge ebenfalls übernommen. Und Vorzeichen haben die Ägypter weit mehr herausgefunden als alle anderen Völker.Wenn etwas Auffälliges geschieht, achten sie auf dessen Folgen und schreiben sie auf. Bei einem ähnlichen Vorfall in der Zukunft glauben sie dann, es müssten wieder die gleichen Folgen eintreten.“

– Herodot

 

Erläuterung zu den asiatischen Tierkreiszeichen

 

In Asien glauben die Menschen an astrologische Zeichen, die anders wie unsere Tierkreiszeichen, nicht von der Sonne, sondern vom Mond beeinflusst werden. Der Sage nach hatte Buddha, nachdem er alle Tiere erschaffen hatte, diese dazu eingeladen mit ihm über Astrologie zu diskutieren. Nur zwölf Tiere hielten es für nötig, zu dem Treffen mit Buddha zu erscheinen. Es waren die Ratte, das Schwein, der Hund, der Hahn, der Hahn, das Schaf, das Pferd, die Schlange, der Drachen, der Hase, der Tiger sowie der Büffel, dieser brachte zwar die trickreiche Ratte mit, war aber wohl trotzdem der letzte, der vor Buddha erschien.
Als Lohn dafür, dass diese zwölf sich die Mühe gemacht hatten, Buddha zu treffen, bot er jedem ein Jahr an. Es sollte von nun an dem Namen des Tieres tragen und jedes Tier sollte auf die Ereignisse während seines Jahres Einfluss ausüben können. Damit war das Chinesische Horoskop geboren.
Da die Ratte als erstes zum Treffen mit Buddha erschienen war, erheilt die Ratte das erste Jahr zugesprochen. Allerdings war die Ratte ein wenig gemein, sie erzählte nämlich der Katze, dass das Treffen ein Tag später stattfinden sollte. Die Katze erhielt daher kein eigenes Zeichen, verfolgt aber deswegen seit dem die Ratten und Mäuse. Als erstes erreichte die trickreiche Ratte das Treffen, da sie auf dem Rücken des Büffels zum Fest ritt. Das asiatische Mondjahr stimmt nicht mit unserem Kalenderjahr überein, daher müssen Geburtstagskinder im Januar oder Februar den genauen Beginn kennen.

Das chinesische Horoskop ist eins der ältesten bekannten Horoskop-Systeme der Welt. Chinesen erstellen schon seit 5000 Jahren persönliche Horoskope. Neben dem Tierzeichen sind noch folgende Punkte wichtig: Yin und Yang, die Doppelstunde des Tages, die Wandlungsphasen bzw. Elementen und die Jahreszeiten. Auch die Doppelstunden sind wieder jeweils einem Tierbild zugeordnet. Yin und Yang sind die Pole, die des Menschen Glück, Gesundheit und seinen Erfolg beeinflussen. Yin wurde dem Weiblichen, dem Schwachen zugeordnet. Das Yang hingegen dem Männlichen und Starken. Die fünf Elemente sind Wasser (Merkur), Feuer (Mars), Holz (Jupiter), Metall (Venus) und Erde (Saturn) . Die Elemente bzw. Wandlungsphasen werden im Rhythmus von 60 Tagen den Tierzeichen zugeordnet. Sie basieren auf den damals den Chinesen bekannten fünf Planeten. Aber auch die Jahreszeiten nehmen Einfluss auf das Horoskop, da sie das Gemüt des Menschen beeinflussen. So sind Frühlingsmenschen aufgeschlossener als Menschen, die im Winter geboren worden sind. Den im Sommer geborenen wird ein sonniges Gemüt nachgesagt, den im Herbst geborenen wird dafür nachgesagt, reifer zu sein und mehr zu planen als andere.


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